So entstand das Diorama


 

Als erstes musste ein geeigneter Platz gefunden werden und da ich ein Jahr zuvor den Dachboden komplett ausgebaut hatte, bot sich dieser auch an. 

(Manche Bilder sind anklickbar, so könnt ihr zum jeweiligen Thema ein Video sehen)

        

                

Eine Idee über die Strassenführung war schnell gefunden, sodass auch gleich erste Testfahrten gemacht werden konnten.

Aus zahlreichen Abfallstoffen, wie Umverpackungen von TV Geräten entstanden dann die groben Züge der Landschaft. Modellgips aus dem Baumarkt brachten weitere Einzelheiten wie Berge, Böschungen und Strassen. 

Weitere Details kamen mit viel Farbe, Kunstgrass (bevorzugt von Heki und NOCH) sowie ein paar selbsgebastelte Bäume aus Meerschaum hinzu.

Um mehr Platz zum fahren zu haben entschied ich mich für eine 2. Ebene.

Die Auffahrtsrampe dafür musste gut geplant werden, damit die Fahrzeuge auch hochkamen. So beschloss ich dann die Auffahrt ca 2,50m lang zu machen um somit den Höhenunterschied zu überwinden ohne das die Fahrzeuge durchdrehen oder erst gar nicht hochkamen, vor allem mit beladenem Auflieger.

Der unter der 2. Ebene gewonnene Platz wurde mit einer Garage und einem Silo bestückt.

Das Garagentor und Silo wird ebenfalls durch Modellbauservos geöffnet und geschlossen, welche durch einen ESU Switch Pilot Servo und einem dafür geeigneten Tafo aus dem Modellbahnzubehör gesteuert werden. Ein Video von der Funktion seht ihr durch einen Klick auf das Bild.

Die Aussenwände von der Garage und dem Silo habe ich mit einfachem Sperrholz verkleidet und mit feinem Schleifpapier verziert, so ergibt sich eine schöne Oberfläche die wie verputzt aussieht.

Aus dünnem Balsa (1mm) ebenfalls beklebt mit feinem Schleifpapier, entstanden Pflastersteine. Nicht nur das verlegen der Pflastersteine, welche nur 8x8 mm gross sind, war eine Riesenarbeit, auch das anfertigen, also zusägen des Balsaholzes und aufkleben des Schleifpapier kostete mich Tage.

 

Verfugt wurde das ganze mittels Kaffeesatz, welcher vom Bakanntenkreis fleissig gesammelt und getrocknet wurde. Das Material eignet sich auch hervorragend als Ackerfläche zum pflügen und grubbern, oder einfach als Erde zum baggern.

Aus Fehlern (oder wie hier Materialmangel) enstanden dann auch noch sehr schöne Dinge, wie z.B. ein kleiner Tunnel für Fussgänger. Manchmal spielt auch der Zufall eine grosse Rolle :-)

 

 

Strassenlaternen habe ich aus einem Aluröhrchen und einem Stückchen Holz (aus dem ich einen Lampenschirm gefräst hatte) selbst gebaut. Die Fassung der Birne mit einem Beinchen in das Röhrchen gesteckt und die andere umgebogen, so ist die Birne dann passend im Schirm. 

 

Verkehrsschilder auf Fotokarton gedruckt und auf einen abgesägten Nagel geklebt

Nachdem das Kieswerk grob fertig war, baute ich auf der anderen Seite einen kleinen See. Damit sich die Arbeiter auch mal eine Pause gönnen konnten.

Zum begrasen benutze ich eine umgebaute elektrische Fliegenklatsche. Dazu habe ich ein Metallsieb an den Pluspol der Fliegenklatsche gelötet und den Minuspol aus dem ursprünglichen Fliegenklatschengriff nach aussen verlegt, dieser wird dann mittels eines Nagels direkt in die zu begrasende Fläche gespiesst und dient so als Erdung. Durch das elektromagnetische Feld stellen sich die Grashalme dann von selbst auf. Grundiert wird mit Acrylfarben und geklebt mit Ponal Express, verdünnt mit Wasser 1:1

Man kann aber auch fertige Begrasungsgeräte kaufen, die Firma NOCH hat auch eins im Sortiment.

auch von der Erweiterung gibts einen kleinen Film, dazu einfach aufs nächste Bild klicken

 

 

Zusätzlichen Platz brachte ein Modul welches in die Mitte des U-förmigen Dioramas gesteckt werden kann

Somit ist das Diorama nun 4 x 1,60 meter gross


 

Der Bau des Pförtnerhäusschens im Detail (Slideshow)


 

Irgendwann soll es dann mal im nächsten Zimmer weitergehen. Den Tunnel dafür gibt es ja schon.

 


 

 

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